Lasik

Jeder Mensch besitzt fünf Sinne, die mehr oder weniger gut ausgeprägt sind. Es gibt den Tastsinn, den Hörsinn, den Geschmackssinn, den Riechsinn und den Sehsinn. Doch was ist, wenn einer der fünf Sinne nicht so funktioniert wie er sollte? Gerade der Sehsinn ist für viele Menschen einer der wichtigsten. Diejenigen, die unter einer Sehschärfenminderung leiden, müssen sich jedoch in den meisten Fällen mit einer Sehkorrektur durch Kontaktlinsen oder einer Brille zu Frieden geben.

Eine neue Augenkorrekturmethode mithilfe eines Lasers bietet jedoch eine hervorragende Möglichkeit, das weitere Leben ohne Korrekturhilfen zu verbringen. Im Gegensatz zu anderen Methoden wie PRK oder LASEK ist es bei Laser in-situ Keratomieleusis, kurz LASIK genannt wird die oberste Hornhautschicht nicht abgelöst, sondern lediglich ein dünner Deckel der Hornhaut teilweise abgehoben und anschließend mit einem Laser behandelt. Diese Methode eignet sich vor allem für Menschen mit Kurzsichtigkeit bis ca. -10 dpt., Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt. und Hornhautverkrümmung bis ca. 3 dpt.

Die LASIK-Operation ist eine Kombination zwischen Schnitt- und Lasertechnik. Sie wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert in der Regel etwa sieben Minuten. Die Wundheilung verläuft von selbst und bereits nach wenigen Tagen ist das Sehvermögen wieder vollständig hergestellt. Schmerzen treten in der Regel gar nicht bis sehr leicht ein. Diese Methode ist zurzeit die am häufigsten angewendete Augenoperation, da sie schnell und zuverlässig ist.

Diese Methode die Sehschärfe der Augen in kurzer Zeit ohne Schmerzen wieder vollständig herzustellen hat jedoch seinen Preis. Bei einer Behandlung mit LASIK müssen Sie pro Auge mit etwa 800 Euro rechnen. Deshalb sollte sich überlegt werden, ob Scherzartikel wie farbige Kontaktlinsen nicht vielleicht doch ein gewisses Risiko bergen.

LASIK wurde 1989 entwickelt und 1990 zugelassen. Komplikationen treten nur bei etwa einem Prozent der Behandelten auf. Blindeffekte und Lichtstreuungen treten nur sehr selten auf und verschwinden nach einiger Zeit wieder. Augentrockenheit tritt dagegen häufiger auf, ist jedoch in den meisten Fällen auch nur vorübergehend.