Ausbildung – Kombination aus Praxis und Theorie

 

In einer Ausbildung sollen Auszubildenden oder Studenten bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden; im Fokus stehen besonders praktische und anwendbare Fähigkeiten. Ausbildungsmaßnahmen bilden somit einen entscheidenden Unterschied zum Studium, wo es besonders um theoretisches Wissen und die Weiterentwicklung der Persönlichkeit geht.


Grundsätzlich sind zwei verschiedene Ausbildungswege möglich: der duale und der vollzeitschulische Weg. Erstere Möglichkeit ist die Kombination aus Arbeiten und Lernen, der Auszubildende ist also gleichzeitig Schüler und Arbeitnehmer. Für duale Ausbildungsberufe sind in der Regel keine Schulabschlüsse festgelegt, das heißt, ein Hauptschüler kann diese Form genauso in Anspruch nehmen wie ein Abiturient. Die zweite Form der Ausbildung erfolgt an Fachhochschulen, entweder staatlichen berufsbildenden Schulen oder Kollegschulen. Hauptsächlich soziale, pflegerische oder technische Berufe werden auf diese Weise erlernt. Da vollzeitschulische Ausbildungen in den einzelnen Bundesländern jeweils anders geregelt sind, können sich die Art der Wissensvermittlung und die Lerninhalte unterscheiden.


Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen arbeiten nach den Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BbiG). So wird sichergestellt, dass sie Ausbildung geordnet und vor allem einheitlich abläuft. Hierfür erlässt das Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft spezielle Ausbildungsverordnungen.


Je nach Ausbildungsberuf umfasst die Ausbildung zwischen zwei und dreieinhalb. Bei herausragenden Leistungen kann auf Antrag die Dauer auch verkürzt werden.


Schulabgänger haben verschiedene Möglichkeiten, an einen der begehrten Ausbildungsplätze wie bei der Procenta GmbH zu kommen. So sollten sie Ausbildungsbörsen im Internet, örtliche Tageszeitungen oder das Arbeitsamt nutzen, um über neue Stellenangebote auf dem Laufenden zu bleiben. Der Bewerber kann bei kleinen Betrieben auch selbst nachfragen, ob die Möglichkeit einer Ausbildung besteht. Diese Vorgehensweise hinterlässt einen positiven und vor allem dauerhaften Eindruck.


Hinsichtlich der Ausbildungsvergütung existieren bei den verschiedenen Berufen und abhängig von der Größe des Betriebes erhebliche Unterschiede. Im Jahr 2004 lag die durchschnittliche Bezahlung aller Berufe bei 601 €.


Da Betriebe natürlich nur die Besten wollen, sollten sich Bewerber entsprechend vorbereiten. Neben einem ausführlichen Bewerbungsgespräch verlangen viele Firmen auch, dass sich der potenzielle Auszubildende einem Eignungstest unterzieht. Um den Ansprüchen des Arbeitgebers auch gerecht werden zu können, besteht die Möglichkeit berufsvorbereitender Maßnahmen.