Grafikkarte – visuell immer gut dabei

 

An der Grafikkarte wird der Bildschirm des Computers angeschlossen, sie bestimmt die Qualität des Bildes. Sie bestimmen also die Systemleistung des Computers deutlich mit.

Grafikkarten gibt es in verschiedenen Preisklassen. Sehr günstige Grafikkarten kosten unter 100 Euro, bessere Modelle dagegen schnell das Dreifache. Gerade für Computerspieler und HD-Filmfans können die teuren Modelle interessant sein, da sie viel leistungsfähiger sind, als günstigere Modelle, die beispielsweise für Büroarbeiten gut geeignet sind. Leistungsfähigere Grafikkarten sind auch bei Anwendern von Videoschnitt- oder Bildbearbeitungsprogrammen vonnöten.


Karten, im Gegensatz zur Onboard-Grafik haben einen größeren Speicher, sie verbrauchen dadurch jedoch auch deutlich mehr Strom. Die Onboard-Grafik braucht dafür einen Teil des Arbeitsspeichers, was ein großer Nachteil ist.


Eine Grafikkarte besteht aus einer sogenannten RAM-DAC, deren Leistungsfähigkeit in MHz gemessen wird. Je höher die Leistung ist, desto höhere Auflösungen sind möglich. Ebenso Teil der Grafikkarte ist der Grafikchip, der beispielsweise die 3D-Berechnungen vornimmt. Diese Chips brauchen sehr viel Speicherplatz, die sogar eine spezielle Speicherart hat, beispielsweise VRAM oder SGRAM.


Die erste Grafikkarte, der Monochrome Display Adapter (MDA) entstand in den achtziger Jahren. Dieser Vorläufer zur heutigen Grafikkarte war jedoch in ihrer Leistung sehr minderwertig. Beispielsweise war die Darstellung nur zweifarbig. Für die Textverarbeitung reichte die Leistung jedoch. Für Farbe sorgte der Color Graphic Adapter (CGA). Die Auflösung ermöglichte eine Darstellung von vier Farben. Schon viel besser entwickelt waren die Enhanced Graphic Adapter (EGA). 16 Farben konnten dargestellt werden, wobei die Farbpalette 64 Farben umfasste.


Ein deutlicher Fortschritt war der VGA-Standard. VGA steht für Video Graphic Array. Mit diesem Standard war und ist – im Textmodus ist der VGA immer noch aktuell – eine Auflösung von 640 mal 480 Pixel mit 16 Farben möglich. Die Erweiterung des VGAs ist der SVGA, also das Super Video Graphic Array, die eine gute bis sehr gute Auflösung ermöglicht. Generell sind die Auflösung und die 3D-Leistung quasi nur vom Bildspeicher der Grafikkarte abhängig. Je größer der ist, desto besser ist das Bild.