
String – sexy Hingucker für alle Lebenslagen
Wenn es im Frühjahr bei einigen Frauen kokett blau oder rosa hervorblitzt, handelt es sich wahrscheinlich um das aufreizendste Kleidungsstück, das Frauen zur Verfügung steht. Gemeint sind die kleinen Stofffetzen, die sich String nennen und in denkbar knapper Weise das weibliche Genital verhüllen. Die heißen Höschen treten in unterschiedlichen Varianten in Erscheinung. Der T- oder G-String weist geschnürte Seiten auf, die sich raffiniert um das weibliche Becken legen. Der klassische Stringtanga hingegen hat hinten ein kleines Stoffdreieck, das den Po keck bedeckt. Für alle Modelle ist ein knackiger Po ein absolutes Muss, wenn dieser dann auch noch gebräunt ist, wird die Männerwelt garantiert mit Wohlwollen reagieren.
Heute sind Strings nicht nur Verführung pur, sondern auch modisches Statement. Ein noch relativ neues Phänomen ist der sogenannte „whale tail“, der rein äußerlich an eben diesen erinnert, wenn die Unterwäsche so weit hochgezogen ist, dass man sie über der Hose sieht. Auch die optische Ähnlichkeit mit dem Arschgeweih ist nicht zu verleugnen.
Ebenfalls ein interessanter Aspekt im Zusammenhang mit dem String ist die sogenannte „visible panty line“, diese bezeichnet den Abdruck, den ein knapper Slip unter transparenten Kleidungsstücken hinterlässt. Während ein solcher erotischer Anreiz in vielen Kulturen als peinlich und schameinflössend gilt, gibt es auf der anderen Seite auch Menschen, die diesem Einblick viel abgewinnen können. Ganze Heerscharen von Designern beschäftigen sich mit der Frage, welcher String am Besten zum Oscar-Abendkleid passt, wenn dieses aus elfenhaft durchsichtigem Stoff gefertigt wurde.
So knapp Strings auch sind, die richtige Größe sollten sie schon haben, da sonst die eigene Gesundheit in Gefahr gerät. Studien zufolge ist zu enge Unterwäsche ein idealer Herd für Bakterien und Pilze, die sich leichter ansiedeln, wenn die Genitalien nicht ausreichend bedeckt sind. Eine unangenehme Candida-Erkrankung sollte nicht leichtfertig riskiert werden, nur, weil man meint noch in die Größe vom Vorjahr zu passen. Auch Abschürfungen und Reizungen sind keine Seltenheit, wenn die Unterwäsche ein paar Nummern zu klein gekauft wurde.
Strings sind mittlerweile sogar für Kinder erhältlich. Diesen Umstand muss man aber eher kritisch betrachten. 2005 hatte ein namhaftes Versandhaus Strings für die junge Zielgruppe im Angebot, nahm diese nach heftigen Protesten empörter Eltern aber wieder aus dem Programm.
