Freizeit – Abschalten, Faulenzen und kreativ werden

 

Freizeit ist die Zeit, die dem Menschen frei zur Verfügung steht. Diese Zeit ist dafür da, sich zu entspannen und persönlich zu erfahren. In ihr werden auch soziale Kontakte geknüpft und gepflegt, sowie Hobbys betrieben. Die beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen sind unter anderem Sport, Lesen, Musik und Kunst oder wissenschaftliche Bereiche. Auch nutzt er die Zeit, um sich mit der Familie zu beschäftigen. Freizeit ist also ein bestimmter Zeitabschnitt, in dem Menschen das machen, was ihnen Spaß macht und als wichtig erscheint. Die Hauptmerkmale sind Erholung, Beteiligungen, Gesprächsführungen, Tätigkeiten und die Zurückgewinnung der Kreativität.


Auch wenn sich die Freizeit von der Arbeit abgrenzen sollte, sind die Kritiker Theodor W. Adorno und Hanns Eisler der Ansicht, dass die Freizeit immer der Arbeit untergeordnet ist. „Im spätindustriellen Zeitalter bleibt den Massen nichts als der Zwang, sich zu zerstreuen und zu erholen, als ein Teil der Notwendigkeit, die Arbeitskraft wiederherzustellen, die sie in dem entfremdeten Arbeitsprozess verausgabten. Das allein ist die „Massenbasis“ der Massenkultur. […] Sie bedeutet eine weitgehende Standardisierung des Geschmacks und der Rezeptionsfähigkeit“, erklären sie in ihrem Buch „Komposition für den Film“.


Doch diese Unterordnung und zudem das Nicht-Loslassen-Können von der Arbeit fördert, das in der heutigen Zeit fast als Volkskrankheit erscheinende Burn-out-Symptom.


Chronischer Stress und die Unzufriedenheit, obwohl man sich abzumühen scheint, wird in Fachkreisen als Burn-out bezeichnet. Dieses Phänomen ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern schleicht schon lange in der Arbeitswelt herum. Doch durch den zunehmenden Arbeitsdruck in den Industriestaaten hat sich der Dauerstress unter Arbeitnehmern etabliert. Stress und Überforderung am Arbeitsplatz treten nicht selten auf. Um jedoch ein Burn-out zu vermeiden, sollte unbedingt darauf geachtet werden, seine gegebene und äußerst wichtige Freizeit auch konsequent zu nutzen. Mit Sport kann man Streßsituationen entgegenwirken, der Golfsport ist ein guter Ausgleich um einfach mal abzuschalten, dort sind natürlich Sportartikel von nöten. Und diese bekommt man u.a. in Outdoor Shops.

 

Regelmäßige Überstunden oder sogar die Arbeit, wenn auch nur im Kopf, mit nach Hause zu nehmen steigern das Risiko erheblich. Dabei darf Burn-out nicht unterschätzt werden, denn „in schweren Fällen sind die Betroffenen sogar suizidgefährdet“, sagt der Führungskräftetrainer Frank Berndt. „Häufig geht an einer stationären Behandlung in einer Klinik dann kein Weg vorbei.“ Lassen Sie es also erst gar nicht soweit kommen und schalten Sie in Ihrer Freizeit ab, um sich dann wieder erholt in die Arbeit stürzen zu können.

 

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