
Der Klimawandel und seine möglichen Folgen
Der Klimawandel ist ein sehr komplexes Thema und man muss daher zwischen verschiedenen Arten unterscheiden.
Der natürliche Treibhauseffekt sorgt dafür, dass die Erde eine konstante Jahresdurchschnittstemperatur von ca. 15 °C hat. Wenn es diesen Effekt nicht geben würde, läge die Temperatur bei ca. -10 bis -15°C.
Durch die Industrialisierung, die ab dem 18 Jahrhundert in England begann und sich dann über ganz Europa ausbreitete, nahm auch der Treibhauseffekt zu. Besonders die Kohlenstoffdioxidemissionen sind seit der Industrialisierung um 30 % gestiegen. Dies hatte zur Folge das die globale Temperatur im 20 Jahrhundert zwischen 0,4 und 0,8 °C stieg. Auch die Konzentration von Methan und Distickstoff haben sich drastisch erhöht.
Alle diese Treibhausgase, die sehr langlebig sind, sorgen dafür, dass die Bodentemperatur und sowie die Atmosphäre steigt.
Die Folgen dieses Klimawandels lassen sich noch nicht genau abschätzen. Aber schon jetzt gibt es Veränderungen bei den Niederschlägen. Auch der Rückgang der Gletscher in den Bergen und auch das des ewiges Eises zeigt, dass der Klimawandel schon begonnen hat.
Auswirkungen des Temperaturanstieges
Obwohl das Klimasystem der Erde der langsam auf den von uns Menschen verursachten Effekt reagiert wird die Temperatur in den nächsten 20 bis 30 Jahre um 0,5 bis 0,8 °C steigen. Einige folgen sind heute schon zu spüren: Von den letzten zehn Sommern zählten acht du den heißesten, die seit den Aufzeichnungen ab 1880 registriert wurden. Auch wir selbst merken dies an den Hitzewellen die wir in den letzen Jahren erlebt haben. Hinzu kommt noch ein Anstieg der Überschwemmungen und das schmelzen des Permafrostbodens in den nördlichen Landschaftsregionen.
Bei weiterem Anstieg der Temperatur bis 2100 um 1.0 bis 3,0°C schmelzen die Polkappen ab und ein Anstieg des Meeresspiegels ist dann nicht mehr zu verhindern. Dann werden auch die ersten Inseln in Pazifik überschwemmt.
