Krankheiten – Jeder leidet anders


Männer sind anders krank als Frauen. Beim kleinsten Schnupfen werden sie zu weinerlichen Heulsusen, die – laut eigenen Angaben – kurz vor dem Dahinsiechen stehen. Liegt eine größere Erkrankung vor, ist das Zusammenleben mit einem männlichen Exemplar so gut wie unmöglich. Solches – aus Frauensicht – lächerliches Verhalten, ist durchaus erklärbar. Es muss mal wieder die Evolution herangezogen werden. Wie allgemein bekannt ist, waren die Rollen schon damals klar verteilt. Während die Frau in der Höhle blieb, um den Nachwuchs zu versorgen, mussten die Männer zwecks Verpflegung der Familie raus in die Wildnis, zur Jagd. Wurden sie jedoch im Kampf verwundet oder fielen aufgrund körperlicher Schwäche mehrere Tage aus, war das Überleben der Sippe nicht mehr gewährleistet. Verhält sich Ihr Partner bei einer leichten Erkältung also wieder mal wie ein sterbender Schwan, müssen sie an seine Urangst denken, bei einer Krankheit unnütz zu sein. Statt ihm mal wieder Vorwürfe zu machen, sollten sie ihn sanft beruhigen und ihn daran erinnern, dass er in Ihrem Haushalt immer die Nummer Eins sein wird.


Keine Krankheit ist wie die andere. Alle Bereiche des Körpers können erkranken. Neben der Haut, den inneren Organen ist auch das Blut oder der Stützapparat nicht vor den verschiedensten Störungen gefeit. Genauso vielfältig wie die Krankheiten selbst, sind auch ihre möglichen Ursachen. Grundsätzlich können innere oder äußere Faktoren verantwortlich gemacht werden. Als innere Ursachen sind beispielsweise der Alterungsprozess oder ererbte Anlagen verantwortlich für die Entstehung von Krankheiten. Daneben gelten Stress, schlechte Ernährung und eine Vielzahl von Krankheitserregern als Auslöser.


Fühlt man sich nicht gut, wird vom Großteil der Menschen zunächst versucht, sich selbst zu behandeln. Mithilfe pflanzlicher Substanzen, viel Ruhe, ausreichend Schlaf und frei verkäuflichen Medikamenten kann oftmals eine schnelle Linderung der Symptome erreicht werden. Bessert sich der Gesundheitszustand jedoch nicht, muss zunächst der Hausarzt und schließlich ein Spezialist aufgesucht werden, um eine eindeutige Diagnose zu stellen. Sollte eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung vorliegen, wird ein individuell auf den Patienten abgestimmter Behandlungsplan erstellt, der zur Heilung führen soll.

 

Viele hilfreiche Informationen für Kranke.