T-Shirts – Sein eigenes Motto finden

 

 

T-Shirts gibt es in allen Farben des Regenbogens und mit jeglichem erdenklichen Muster. Ob es nun ein simples Basic einer schwedischen Modekette sein, soll, oder ein hochwertigeres Designershirt, die Devise gilt: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Auch bei den Ausschnitten ist die Auswahl groß. Der klassische Rundausschnitt, ein V-Ausschnitt, oder doch der weitere U-Boot-Ausschnitt – für jeden ist etwas dabei.


Neben den schlichteren Shirts ohne Aufdruck tragen viele Leute auch gerne Schriftzüge auf der Brust. Hier muss man zwischen den Aufdrucken entscheiden, die bewusst von den Trägern gewählt wurden und somit hinter der Botschaft stehen und Aufdrucken, die vom Träger hingenommen, aber nicht weiter hinterfragt werden. Nur so lassen sich Quatschenglisch-Aufdrucke wie „Royal Club Since 1959 Experience“ erklären. Die Botschaft ist unwichtig, vielmehr geht es um die grafische Umsetzung von für schön befundenen Worten.


Keineswegs muss man aber nur sinnlose Botschaften auf der Brust herumtragen. Sportvereine und Universitäten, aber auch Branchen mit regionalen Themen bieten zum Beispiel Shirts mit ihren Logos an – der Träger kann so seine Verbundenheit ausdrücken. Genau darum geht es auch bei Shirts mit Bandlogos. Der Fan kann so seine Zugehörigkeit ohne viele Worte verlieren zu müssen, ausdrücken. Immer seltener sieht man dagegen politische T-Shirts, sowie die nervigen „Zicke“ oder „Schlampe“- Shirts, die in den Neunzigern extrem populär waren. Aber: Wer einen bestimmten Aufdruck sucht, findet ihn auch. Und wenn nicht, kann er ihn selber drucken lassen. Faire Angebote gibt es im Internet genug. Das DIY-Prinzip (Do It Yourself) macht Spaß – schließlich hat man so ohne viel Mühe ein Unikat kreiert und hebt sich so von der Masse ab. Wer ein T-Shirt bedrucken möchte, hier aber auf professionelle Arbeit wert legt, findet z. B. bei fun-tshirt24.com die richtige Anlaufstelle.


Vollkommen jenseits aller Modeströmungen sind bestimmte Motto-Shirts mit Aufdrücken wie: „Hey Baby, hast Du mal 10 Minuten Zeit und 18 cm Platz für mich... ?“ Bei solchen Aufdrucken geht es dem Träger meist darum, seine besonderen Talente in den Bereichen Beischlaf und Bierkonsum anzupreisen. Der großartige Max Goldt schrieb einmal über die einzig vernünftige Verwendung von solchen furchtbaren Motto-Shirts. Er schenkte einer hochschwangeren Freundin ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Bier formte diesen wunderschönen Körper.“ Die Beschenkte fand das nicht lustig. Aber daran waren wohl nur die Hormone schuld.