
Sport ist Mord - von wegen
Sport ist Mord war gestern. Um den Belastungen des Alltags zu entkommen und für körperliche Ausgeglichenheit zu sorgen, gibt es kaum bessere Beschäftigungen als Sport. Dabei erfreuen sich verschiedenste Sportarten unter den Deutschen großer Beliebtheit: Ganz vorne steht weiterhin Fußball, jedoch haben etwa der Gewinn der Handballweltmeisterschaft 2007 oder die Olympischen Spiele in Peking in diesem Jahr die Popularität zahlreicher Sportarten gesteigert. Auch Joggen, der Gang ins Fitnessstudio oder Tennis werden von Vielen betrieben. Ein weiteres Indiz für die steigende Popularität der körperlichen Ertüchtigung ist zudem bezeichnenderweise die Beliebheit des Sporthandtuch und ein Turngeräte Shop.
Dabei gibt es die verschiedensten Beweggründe, Sport zu machen: sich fit halten wollen, Stressabbau (dafür ist gerade Boxen gut geeignet), professionell oder just-for-fun. Der Eine bevorzugt Gemeinschaftssport, bei dem der Gegner im Kollektiv besiegt wird. So entstehen Kameradschaften und gemeinsame Erinnerungen. Der Andere ist eher für Individualsportarten, bei denen er seine persönlichen Qualitäten voll ausspielen kann und nicht mit eventuellen Fehlern seiner Mitstreiter leben muss.
Der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Neben etablierten Ballsportarten oder Leichathletik treten immer mehr auch Trendsportarten wie Paintball, BMX, Skaten (mit Board oder Inline-Skates) oder Beachvolleyball auf. Für die älteren Mitbürger, die sich weiterhin sportlich betätigen wollen, bieten sich etwa Nordic Walking oder Kegeln an. Eine Sportart, die ihren Ruf des „Alte-reiche-Leute-Sports“ langsam verliert und daher von einer beständig wachsenden Anzahl von Menschen betrieben wird, ist Golf. Oft wird gesagt, dies wäre kein richtiger Sport, aber weit gefehlt: Für eine Runde über 18 Löcher ist man gerne mal zehn Kilometer aufwärts unterwegs, zudem erfordern die einzelnen Schläge allerhöchste Konzentration und eine gesunde Dosis an Krafteinsatz.
Wer verletzt ist, an einer Behinderung leidet oder aus anderen Gründen die körperliche Kraft vermissen lässt, hat dennoch die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen – mit Denksport. Die verbreitetste Disziplin ist wohl Schach, jedoch gibt es heute sogar elektronische Varianten des Denksports. Selbstverständlich lohnt es sich auch für junge Leute, diese Möglichkeiten wahrzunehmen!
