
Drogensucht – from hero to zero
Drogen sind ein ernstes Thema; immer tiefer sinkt die Hemmschwelle von Jugendlichen, illegale Substanzen „mal auszuprobieren“. Heroin, Kokain, Marihuana, Ecstasy, Amphetamine und selbstverständlich auch Alkohol und Tabak, deren Suchtpotenzial aufgrund ihrer Legalität oft vergessen wird, sind die bekanntesten der Drogen, mit denen man heutzutage konfrontiert werden kann. Ob beim abendlichen Discobesuch der Bekannte getroffen wird, der nur „sehr positive“ Erfahrungen mit diversen Pillen gemacht hat, oder ob einem auf der Straße Haschisch angeboten wird – den Versuchungen sind keine Grenzen gesetzt. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, sich über die möglichen Folgen des Drogenkonsums im Klaren zu sein.
Als klassische Einstiegsdroge gilt weiterhin Marihuana. Ein verhältnismäßig geringes Schadenspotenzial und hohe Verfügbarkeit führen dazu, dass diese Droge von etwa einem Viertel aller Jugendlichen in Deutschland schon konsumiert wurde. Gefährlich ist THC (Tetrahydrocannabinol) besonders deshalb, weil neben der obligatorischen Lungenschädigung auch das Zentralnervensystem geschädigt wird, wenn es jemand über längere Zeit zu sich nimmt. Zudem senkt es den Respekt davor, „härtere“ Drogen auszuprobieren.
Zu diesen gehört zum Beispiel Kokain: Die Einnahme dieser Substanz verändert das Bewusstsein vieler Person dahingehend, dass ihr Selbstbewusstsein zunimmt und ihr Körper gewissermaßen in einen Aktionszustand versetzt wird. Bei falscher Dosierung kann jedoch bereits der einmalige Konsum tödlich sein; auch die Tatsache, dass die Droge oftmals mit weiteren, dem Nutzer unbekannten Substanzen gestreckt wird, macht den Konsum gefährlich. Über lange Zeit sticht besonders das hohe Suchtpotenzial hervor.
Die wohl gefährlichste Droge ist Heroin. Das Opioid birgt eine derartige Suchtgefahr, dass Konsumenten oft schon nach zwei Wochen unter Entzugserscheinungen leiden, wenn sie ihrem Körper keinen neuen „Stoff“ zuführen. Die Einnahme kann zum Tod durch Atemstillstand führen, auch die mangelnde Hygiene birgt eine solche Gefahr: Viele Heroinsüchtige infizieren sich beim intravenösen Konsum mit HIV, da ihre Kanülen bereits benutzt wurden. Im Übrigen ist diese Konsumform diejenige, die am schnellsten zu körperlicher Abhängigkeit führt.
