Pay-TV: Wenn Fernsehen Geld kostet

 

Pay-TV kommt vom englischen Wort Bezahlfernsehen. Solche Privatsender verlangen zusätzliche Gebühren und senden ein verschlüsseltes Signal, das der Kunde mithilfe eines Dekoders entschlüsseln kann. Größtenteils sind die Angebote heutzutage digital. Um diese Programme zu empfangen, muss der Digitaldekoder dazu in der Lage sein, ein Zugangsberechtigungssystem, das sogenannte CAS, zu unterstützen.


Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Kunden. Entweder er abonniert den Sender oder ein Spartenprogramm des Senders oder er bezahlt pro Sendung und kann dann nur diese empfangen. Dieses Konzept nennt man Pay-per-View. Ein ähnliches Konzept ist das Video-on-Demand. Hier kann der Zuschauer jedoch den Zeitpunkt der Ausstrahlung des gewählten Programms selbst bestimmen. Dieses Angebot ist momentan jedoch vor allem bei Internetanbietern möglich. Auch kann man sich ein individuelles Programmpaket zusammenstellen, um so beispielsweise bestimmte Sportprogramme und Serien anschauen zu können. Die Preise variieren je nach Angebotspaket und Pay-TV-Sender extrem.


Neben dem Pay-TV-Vorreiter Premiere gibt es auch noch andere Angebote. Viacom, Kabel Digital Home und Arena sind am bekanntesten. Welches Pay-TV-Angebot am treffendsten die eigenen Fernsehgelüste trifft, muss jeder individuell entscheiden.


Neben diesen offiziellen Varianten gibt es aber auch noch die kostenlose Art Pay-TV zu schauen. Such man ein wenig im Internet, findet man viele spezielle Programme aber auch die Schlüssel, um die teuren Sender anzuschauen. Zwar braucht man dafür immer noch einen Satreceiver, ein Nullmodemkabel sowie einen Computer mit serieller Schnittstelle. Doch im Vergleich zum offiziellen Abonnementpreis ist diese Art des Pay-TV sicherlich die günstigste. Das ist natürlich für viele sehr reizvoll, aber leider auch illegal. Weiterer, wenn auch kleinerer Nachteil dieser Schummelei ist, die benutzerunfreundliche Bedienung. Die Sender sind so beispielsweise nach Frequenz und nicht alphabetisch sortiert und die Menüs sind sehr unübersichtlich. Ob man sich auf diese illegale Weise Bezahlfernsehen für lau beschaffen mag, ist dem Gewissen jedes Einzelnen überlassen – verboten ist es auf jeden Fall.