
Vorsorge – die eigene Gesundheit in Ehren halten
Gemäß dem Motto „Vorbeugen ist besser als nachsorgen“ sollte jeder Maßnahmen ergreifen, um die Lebens- und Leistungsqualität bis ins hohe Alter zu erhalten. Der Körper ist unser wichtigstes und wertvollstes Gut und als solches sollten wir ihn auch behandeln. Aus biologischer Sicht ist unsere sterbliche Hülle bereits mit der Geburt dem Verfall und dem Tod geweiht. Dennoch sollte nichts unversucht bleiben, um die Gesundheit zu erhalten. Dazu gehört in erster Linie eine gesunde Lebensführung, die möglichst ohne Zigaretten und Alkohol auskommt. Auch Drogen sind der Gesundheit nicht besonders zuträglich. Weiterhin sollte man sich ausgewogen und mit vielen frischen Zutaten ernähren, seine Mahlzeiten selbst zuzubereiten ist hier dem Genuss von Fertigmahlzeiten eindeutig vorzuziehen. Ausreichende Bewegung sowie die optimale Mischung aus Stress und Entspannung sind weitere Zutaten einer effektiven Gesundheitsvorsorge.
Der Hausarzt kann die persönlichen Bemühungen unterstützen, indem er verschiedene Untersuchungen vornimmt und krankheitsvorbeugende Maßnahmen ergreift. Zu diesen gehören beispielsweise Impfungen. Auch die Krebsfrüherkennung ist ein wichtiger Bestandteil der eigenen Vorsorge. Viele Krebsarten sind heilbar, vorausgesetzt, sie werden früh genug erkannt und adäquat behandelt. Im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen sind verschiedene Untersuchungen verankert, dazu gehören unter anderem eine Darmspiegelung für beide Geschlechter ab dem 55. Lebensjahr oder Mammografie für Frauen ab dem 50.Lebensjahr. Daneben gehören Check-ups der Haut, Genitalorgane sowie der weiblichen Brust zum Umfang, sie alle sind von der Praxisgebühr ausgenommen, um jedem die Möglichkeit zu geben, für die eigene Gesundheit vorzusorgen.
Im Rahmen eines Gesundheits-Check-ups in der privat Krankenversicherung wird beispielsweise der Cholesterinspiegel überprüft, um ein erhöhtes Herz- und Schlaganfallrisiko zu erkennen. Auch eine Diabetes-Erkrankung kann in den umfangreichen Tests aufgespürt werden. Eine solche umfassende Untersuchung sollte etwa alle 2 Jahre erfolgen. Bei Risikopatienten, also solchen Menschen, die einen unsteten und generell ungesunden Lebensstil aufweisen, sollte sogar jährlich medizinisch nach dem Rechten gesehen werden.
Neben dem Hausarzt sollte auch einmal jährlich der behandelnde Zahnarzt aufgesucht werden, damit dieser zahnprophylaktische Maßnahmen ergreifen kann. So kann dieser beispielsweise den Zahnschmelz mithilfe einer Fluoridierung stärken oder eine professionelle Zahnreinigung vornehmen. Sollten Schäden an den Zähnen festgestellt werden, können diese sofort behandelt werden, um einer weiteren Zerstörung der Zahnsubstanz vorzubeugen.
