
Zahnversicherungen – eine Investition in die Zukunft
Ein Besuch beim Zahnarzt kann richtig teuer werden. Wenn dieser nämlich feststellt, dass ein Zahn so stark geschädigt ist, dass eine Füllung nicht mehr den gewünschten Erfolg bringt und künstliche „Ersatzteile“ in den Mund eingebracht werden müssen, um die Funktionalität des Gebisses zu gewährleisten. Um sich dieser finanziellen Belastung allerdings zu entledigen, gibt es auch für diesen Teilbereich Versicherungen! Da es hier beträchtliche Unterschiede gibt, oft auch abhängig von Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand der Privatperson, ist es definitiv ratsam einen angemessenen Krankenversicherungsvergleich durchzuführen.
Im Zuge der Gesundheitsreform wurden die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse erheblich vermindert, diese übernehmen die Kosten für Zahnersatz nur noch in einem äußerst begrenzten Rahmen. Für die Basisversorgung wird ein bestimmter Regelbetrag gezahlt, für den Rest muss der Patient selbst aufkommen. Hinzu kommt, dass die billigere Basisversorgung meist die unästhetischere Variante darstellt. Wenn höherwertige und optisch ansprechendere Lösungen gewünscht werden, muss der Patient selbst tief ins Portmonee greifen.
Private Zahnzusatzversicherungen werden daher immer beliebter. Der Markt besteht ausschließlich aus privaten Versicherern, jedoch fungieren Krankenkassen häufig als Vermittler zwischen Patient und Anbieter.
Eine solche private Vorsorge wird von unabhängigen Experten empfohlen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Ist beispielsweise eine Paradontose festgestellt worden, muss früher oder später mit Zahnausfall zu rechnen sein. Menschen mit vielen Amalgamfüllungen, unzureichender Mundhygiene, wurzelbehandelten Zähnen sowie genetisch bedingt schlechten Zähnen, sollten ebenfalls über den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung nachdenken.
Vorher müssen jedoch die Leitungen und Tarife der einzelnen Anbieter verglichen werden, um einerseits Geld zu sparen und andererseits unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Jedem muss klar sein, dass kein Versicherer die anfallenden Zahnarztkosten zu 100 Prozent übernehmen wird, ein kleiner Teil Selbstbeteiligung wird immer übrig bleiben. Es kann zwischen zwei Tarifmodellen gewählt werden. Der Versicherer übernimmt einen festgelegten Prozentsatz des Rechnungsbetrages oder der Eigenanteil wird auf einen festzulegenden Prozentsatz reduziert.
Zudem muss der Patient vor Vertragsabschluss auf das Kleingedruckte achten. Die Leistungen sollten kassenunabhängig erfolgen, das heißt, die Orientierung muss an der Höhe der Gesamtrechnung und nicht an den Kosten für die Regelversorgung erfolgen. Zusätzlich sollte nicht nur künstlicher Zahnersatz, sondern auch die klassischen Zahnarztbehandlungen, etwa Zahnreinigung oder kieferorthopädische Maßnahmen, mitversichert werden. Um die hier entstehenden Kosten unter Kontrolle zu halten, ist es inzwischen denkbar einfach eine günstige Zahnersatzversicherung online berechnen zu lassen.
